Ausstellung: Die 7 ½ Leben des Walter Moers

Autor: Caroline

Die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen zeigt noch bis zum 15. Januar 2012 im Rahmen der Ausstellung „Die 7 ½ Leben des Walter Moers“, das Gesamtwerk des gleichnamigen Autors und Zeichners.

Wer kennt sie nicht, die von Walter Moers erfundenen Figuren?!? Da wäre zum einen der Bär, der in seinem Schaukelstuhl sitzt und seinen Enkeln Lügengeschichten erzählt und den wir alle aus „DieSendung mit der Maus“ kennen, „Käpt‘n Blaubär“. Oder zum anderen, die überaus respektlose und ordinäre Figur des „kleinen Arschlochs“. Beide entstammen aus dem kreativen Kopf von Walter Moers. In der „Ludwig Galerie Schloss Oberhausen“ werden schon seit Ende September und bis zum 15. Januar 2012 Bilder von Walter Moers, unter dem Namen „Die 7 ½ Leben des Walter Moers – Vom Kleinen Arschloch über Käpt’n Blaubär bis Zamonien“, gezeigt. Was kann man als Besucher erwarten?

Die 7 ½ Leben des Walter Moers

Während 2009/2010 schon Bilder des Comiczeichners Ralf König in der Ludwig Galerie Schloss Oberhaus gezeigt wurden, ist in diesem Jahr der Zeichner und Autor Walter Moers an der Reihe. Der Name der Ausstellung bezieht sich auf das Buch von Walter Moers, „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ und soll auf die vielfältigen Leben des Autors und Zeichners anspielen. Dieser hat sich nämlich mit seinen sehr unterschiedlichen Figuren eine ungleiche Fan-Schar aufgebaut. Mit den Figuren des „Käpt’n Blaubär“, dem „kleinen Arschloch“, dem alten Sack und „Adolf, die Nazisau“, hat Walter Moers in den letzten Jahrzehnten , sehr unterschiedliche Figuren erschaffen .

Was gibt es in der Ausstellung zu sehen?

Der erste Teil der Ausstellung zeigt Bilder aus dem von Moers geschaffenen Paralleluniversum, Zamonien . In feingezeichneten schwarz/weiß Bildern bekommt man Einblick in die skurrilen Charaktere, die Welt Zamoniens und die Arbeitsweise von Walter Moers. Gut kann man an den ersten Zeichnungen erkennen, dass der Autodidakt Moers, der 1957 in Mönchengladbach geboren wurde, erst ein bisschen Übung brauchte, bis die Figuren so entwickelt waren, wie man sie heute kennt. Doch auch die Originalfiguren aus „Die Sendung mit der Maus “, „ Käpt’n Blaubär “, der von drei Puppenspielern bedient werden muss, und „Hein Blöd“, werden in der Ausstellung gezeigt.

Das kleine und große Arschloch – Erst ab 16 Jahren

Die Etage , auf der Bilder vom „kleinen Arschloch“ und vom „großen Arschloch – „Adolf, der Nazi-Sau“ – zu sehen sind, ist nur für Besucher ab 16 Jahren geeignet. Auf der nicht ganz jugendfreien Etage wird unter anderem der Arschlochtisch gezeigt, ebenso Videos und Bilder der Hitler Parodie, „Adolf, die Nazi-Sau“, von denen viele u.a. zum ersten Mal gezeigt werden.
Man wird erkennen, dass die Werke von Walter Moers nicht nur einfach phantasievolle Bilder sind, sondern sich viele Anspielungen in seinen Bildern zu zeitgenössischer Kunst finden.
Zwischen Witz, Obszönität und Phantasie wird die Ausstellung Großen und Klein erfreuen.

„Die 7 1/2 Leben des Walter Moers. Vom Kleinen Arschloch über Käpt’n Blaubär bis Zamonien“. Vom 25. September 2011 bis 15. Januar 2012 in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen .


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