Schulmuseum Bochum

Autor: Caroline

Das Schulmuseum in Bochum wurde 1989 in der alten Cruismannschule gegründet und zeigt Exponate der Schulgeschichte um 1900. Die Dauerausstellung kann nach Vereinbarung von Klassen besucht werden.

lernen um 1900 ©Flickr/ takomabibelot

Wie sah Schule um 1900 aus, welche Lehrmaterialien gab es, wie waren die Klassenzimmer gestaltet? Diese und andere Fragen beantwortet das Schulmuseum in Bochum. Es wurde 1989 in der alten Cruismannschule gegründet und beherbergt eine schulhistorische Sammlung.

Zu sehen sind drei große Klassenzimmer und vier kleinere Ausstellungsräume. Ein Raum zeigt ein komplett möbliertes Klassenzimmer um 1900 inklusive damaliger Lehr- und Lernmittel. In der schulhistorischen Bibliothek findet der Besucher eine Auflistung aller Bochumer Schulen und aus dem Nachlass des früheren Bochumer Schulrats Wilhelm Rüter ist zudem eine vollständige Liste des Lehrpersonals zu sehen. Der jüdischen Schullehrerin Else Hirsch ist eine eigene Vitrine gewidmet.

Das Schulmuseum Bochum ist eine Dauerausstellung, die ständig erweitert wird und unter dem Schwerpunkt „Lebenslanges Lernen“ steht. Sie kann nach Vereinbarung, zum „Tag des offenen Denkmals“ und am „Internationalen Museumstag“ besucht werden. Im Angebot sind Führungen für Kinder und für Erwachsene. Dem Besucher des Museums erwarten Exponate aus 150 Jahren Schulgeschichte.


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