Die neue Ministerpräsidentin in NRW heißt Hannelore Kraft. Sie setzt ihre Prioritäten vor allem auf Bildung, Kinder und Vorbeuge. Themen die anscheinend den Nerv vieler Ruhrpötter getroffen haben. Ihr Vorgänger Röttgen hingegen muss sich nach der Wahlschlappe vor allem Vorwürfe aus den eigenen Reihen machen lassen. Bundeskanzlerin Angela Merkel fasste daraufhin Konsequenzen und ersetze ihren ehemaligen Umweltminister durch Peter Altmaier.
Ganz speziell kritisierte der Bayerische Ministerpräsident Röttgen dafür, dass er es sich während des Wahlkampfes offen hielt nach der Entscheidung Umweltminister zu sein oder in der nordrhein-westfälischen Opposition aktiv zu werden. Da er sich nicht vollkommen für das Bundesland entschied, waren seine Chancen die Wahl im Ruhrpott für sich zu entscheiden „weggeschmolzen wie ein Eisbecher in der Sonne“.
Sicher ist, dass es einen Umschwung in dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands geben wird. Mit Hannelore Kraft hat die SPD jedenfalls einen starken Sympathieträger hinzugewonnen.
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80.000 Fans feierten nach dem 4:0 Sieg gegen die Freiburger die Meisterschaft offiziell im eigenen Stadion. Zusammen mit der Mannschaft, die die Schale nun endlich in den eigenen Händen halten konnte, wurde aus dem Signal Induna Park für einen Nachmittag die vermutlich größte Partylocation der Welt.
Mit einem glatten Durchmarsch gelang den jungen Dortmunder Kickern eine beeindruckende Titelverteidigung. Die Borrussen stellten dabei sogar einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Noch nie zuvor hatte ein Team am Ende der Saison 81 Punkte auf dem Konto gehabt. Dass sich die Mannschaft um Trainer Jürgen Klopp diesen Erfolg also redlich verdient hat, steht außer Frage.
Knackpunkt und Endspiel war wahrscheinlich das letzte Spiel gegen den Rekordmeister FC Bayern München. Zwar sah es lange Zeit nicht danach aus, dass die Münchner Mission Titelverteidigung gefährden könnten, doch fanden sie noch rechtzeitig zur alter Stärke zurück. In einem heiß umkämpften Fußballspiel sicherte sich der BVB aber schließlich durch ein wunderschönes Hakentor von Lewandowski, den Sieg. Das letzte Aufeinandertreffen lässt also voller Erwartung auf das kommende Pokalfinale blicken.Eine hervorragende Bundesliga Spielzeit machte unter anderem Younster Mario Götze, der sich mit seinen Leistungen zurecht für die EM in Polen qualifizierte. Auch die beiden Verteidiger Marcel Schmelzer und Matts Hummels stehen im vorläufigen Nationalkader. Dass die Spieler bereits in so jungen Jahren in die Nationalmannschaft berufen wurden, spricht für ihre Klasse.
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Die ebenso schlichte wie unvergleichliche Ruhrpott Currywurst besteht wie jede andere auch aus Schweinefleisch, wird fritiert oder gebraten gereicht. Dazu gibt es eine dunkel-rötliche Sosse, mit exakt dem Pulver angemischt, die der sonst eher wenig exotischen Wurst ihren Namen gab.
Sprüche aus deutschen Landen, versehen mit einem speziellen Dialekt bringen uns zum Schmunzeln, Lachen oder lassen schlicht Fragezeichen über unseren Köpfen entstehen, weil wir zum Kuckuck nicht wissen, worum es gerade eigentlich geht. Ruhrpott Sprüche sind quasi wie ein Best of der Dialekte, mit Witz, Charme und Direktheit.
Dialekt und Mentalität aus dem Ruhrgebiet
Wenn man es genau nimmt, sprechen die Menschen aus dem Ruhrgebiet eigentlich keinen Dialekt, denn die plattdeutschen Dialekte gibt es wohl nicht mehr. Allerdings leben sie in der Umgangssprache der „Pötter" noch weiter, was manchmal so extreme Formen annimmt, dass man ohne die entsprechende Ruhrpott-Bildung wohl kein Wort versteht.
Übrig geblieben sind jedenfalls Relikte der plattdeutschen Dialekte, die bis heute erhalten geblieben sind.
Markant für die Mundart des Ruhrpotts ist es, zwei Wörter zu einem Wort zusammenzufügen, an die Pluralform wird grundsätzlich ein s angehängt und auch Verniedlichungen sind typisch. Ebenso gängig ist die Umschreibung des Genitivs. So wird zum Beispiel aus „Peters Auto" gerne „Peter sein Auto".
Der Pott - da wo ich wech komm
Aus Bochum, Dortmund, Essen und Co.
Hömma! Hier hamwa kein Dialekt!
Mein lieber Scholli!
Mach kein Spökes!
Jutet Jelingen von allet watte anpax!
Watten Killefit.
Ich habbet mim Rücken.
In Eifer vonnet Gefecht...
Unsons?
Getz aber ma wacker inne Puschen kommen!
Watsachsse?
Weisse wasse bis?
Weisse Bescheid!
Wat muss, dat muss!
Das Schönste am Wein is dat Pilsken danach.
Wennsse lecker essen wills, geh bei die Omma oder anne Bude.
Wennsse nich mehr kanns, machn Deckel.
Mach imma Butter bei die Fische!
Wat fürn Tinnef?
Was fürs Herz
Schätzelein!
Ich lieb dich wiaklich fuichtba!
Du bissen süßet Moisken.
Ich bin oantlich froh dat ich dich hab.
Mein Häsken!
Ich find dich wiaklich oantlich knackich!
Wat biste füan lecker Mädchen!
Klingt das nicht wie Musik in den Ohren? In diesem Sinne Schüssikowski!
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Deutschland hat interessante und wunderschöne Gegenden und das Ruhrgebiet nimmt sich da nicht aus. Grund genug für den WDR mit seiner Sendung dort auf Tour zu gehen. So zeigt sich für den Zuschauer eine beeindruckende Reise kreuz und quer durch Nordrhein-Westfalen.
Der Pott und sein Charme
Das Ruhrgebiet hat nicht nur zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, sondern auch eine vielfach neu entstandene Natur. Bei den stillgelegten Kohlehalden wurde eine Renaturierung durchgeführt, was aktuell zum Beispiel auch im Spreewald passiert.
Während dort jedoch größtenteils die entstandenen Krater geflutet werden und so eine neue Seenlandschaft entsteht, wurden im Ruhrpott besonders Parklandschaften auf den ehemaligen Kohlehalden angelegt.
Der Pott kann neben der Natur auch mit zahlreichen Museen und interessanter Architektur aufwarten.
Natur und schöne Landschaften
Ein Klassiker für Erholung in der Natur ist der Stadtpark von Bochum. Dieser ist nicht nur bei den Bochumern sehr beliebt. Er ist die ideale Stadtoase und verfügt über einen sehr alten Baumbestand. Allerdings lockt nicht nur der Park. Die letzten Reste der ehemaligen Industriegebiete machen Platz für die Natur, was durch entsprechende Initiativen unterstützt wird.
Wer sich für das Wandern begeistern kann, der wird große Freude an einer Tour durch die Zechenlandschaft haben. Wie auch immer, die Möglichkeiten Zeit in der freien Natur zu verbringen sind vielseitig. Kein Wunder, dass mehr und mehr Gebiete im Hinblick auf Naturschutz gefördert werden.
Geschichte live erleben
Wollten Sie schon immer wissen, wie es sich im Ruhrgebiet zum Ende des 19. Jahrhunderts so gelebt hat? Im Bauernhausmuseum in Bielefeld kann man das. Wer möchte kann hier die Ausstellungen besichtigen gehen und nachvollziehen wie man damals lebte und arbeitete. Auch wechselnde Veranstaltungen finden regelmäßig statt.
Außer im Januar und Ende Dezember ist das Museum ganzjährig geöffnet und kann zum Eintrittspreis von 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro (eine Führung kostet ab 40 Euro) besichtigt werden. Das Ganze Di-Fr von 10 bis 18 und Sa/So von 11-18 Uhr. Anschrift: Dornberger Str. 82, 33619 Bielefeld.
Wer neugierig geworden ist und mehr über alles Sehens- und Wissenswerte aus dem Ruhrgebiet erfahren möchte - die Sendung läuft wöchentlich, jeden Samstag von 19:30-19:59 Uhr im WDR.]]>
Dieter Nuhr ist einer der bekanntesten und auch beliebtesten Kabarettisten Deutschlands. Wenn er nicht mit seinem eigenen Bühnenprogramm unterwegs ist, dann moderiert er diverse Fernsehformate und schreibt Bücher. Eine Ruhrpottschnauze mit Prinz Charming Qualitäten.
Über seine Tätigkeit als Komiker sagte er einmal in einem Selbstporträt bei „Welt Online":
„Ziel meiner Arbeit ist es nachzuweisen, dass Humor auch außerhalb der Körperöffnungen existiert und dass geistige Klarheit und Humorlosigkeit nicht notwendigerweise Hand in Hand gehen müssen."
Dieter Nuhrs Werdegang
Dieter Nuhr wurde 1960 in Wesel geboren und wuchs - natürlich im Ruhrpott - in Düsseldorf auf. Nach dem Abitur studierte der bekennende Fussball-Fan Geschichte und Bildende Kunst auf Lehramt und machte 1988 das Staatsexamen. Doch es blieb nur bei ersten Gehversuchen im Lehrerberuf, denn bald schon zog es ihn auf die Bühne - eine Schulklasse als Publikum war wohl noch nicht ausreichend und begeistert genug.
Bereits seit 1994 ist er als Solokünstler unterwegs. Vier Jahre später erhielt er mit seinem zweiten Soloprogramm den „Deutschen Kleinkunstpreis" in der Kategorie Kabarett und der endgültige Durchbruch war geschafft.
Moderator und Kabarettist
Dieter Nuhr hatte neben seinen zahlreichen Theater Auftritten schon früh eine hohe Präsenz im Fernsehen und war schon in verschiedenen Formaten, wie zum Beispiel dem „Quatsch Comedy Club" und „7 Tage, 7 Köpfe zu sehen". Nuhr hat schon verschiedene Auszeichnungen erhalten, unter anderem den „Deutschen Comedypreis", den er seit 2008 zudem moderiert. 2004 trat er erstmals mit seiner eigenen Sendung „Nuhr ein Jahr" im Fernsehen auf. Seitdem ist er regelmäßig als Moderator aktiv, aktuell beim „Satire Gipfel".
Nuhr die Ruhe - Dieter Nuhr als Autor
Einige von Dieter Nuhrs Programmen und Texten sind als Buchausgaben erschienen. Dazu gehören „Nuhr die Ruhe", „Wer's glaubt, wird selig" oder auch jüngst erschienen „Der ultimative Ratgeber für alles". In seinen Büchern setzt er sich mit allen möglichen Themen des kulturellen Lebens auseinander. Er philosophiert über Religion, den menschlichen Geist, Bildung, das deutsche Fernsehen und die Wirren der Politik. Das Ganze stets mit beißendem Humor, aber auch immer auf nachdenkliche und ernstzunehmende Weise.]]>
Auch wenn diese Postkartenidylle in der Realität so nicht besteht, ist Schweden dennoch ein Land voller Harmonie, klarer Seen, charakteristischer Häuser und atemberaubender Landschaften.
Schlossanlage Drottningholm
Dass die Schlossanlage Drottningholm ein wunderbares Gesamtkunstwerk ist, ist unbestritten. Aber auch die Insel Gotland mit ihren imposanten Felsformationen ist mehr als erwähnenswert. Auch der Schein der Mitternachtssonne ist ein unvergessliches Erlebnis und lässt Schweden in einem mystischen Licht erstrahlen. Im Gegensatz das Polarlicht zu sehen, ist phänomenal.
Die zahlreichen Nationalparks in Schweden lassen die Herzen von Naturliebhabern höher schlagen. Beispielsweise der Haparanda Skärgård im Schärengebiet am nördlichen Ende des Bottnischen Meerbusens beeindruckt mit artenreicher Pflanzen- und Vogelwelt und einer aussergewöhnlichen Dünenlandschaft.
Bullerbü und Wildwasserfahrten
Auch Wildwasserfahrten auf dem Vindelälv in Norrland hinterlassen einen tiefen Eindruck. Der Flussverlauf ist noch ganz und gar natürlich, ohne dass jemals an irgendeiner Stelle eine Begradigung vorgenommen wurde oder sonstig von Menschenhand eingegriffen wurde.
Der Besuch des ehemaligen Wohnhauses des schwedischen Jugendstilmalers Carl Larsson entführt einen geradewegs in die "Büllerbü-Welt". Das Haus und der wundervolle Garten strahlen eine Idylle aus, die seinesgleichen sucht. Einen ersten Eindruck kann man sich auf http://www.carllarsson.se verschaffen, wobei sicherlich das Herz der meisten vor Sehnsucht nach diesem wunderschönen Land schneller schlagen wird.
Schweden bietet eine Fülle von wunderbaren Entdeckungen, so dass man sicherlich auch noch den nächsten und übernächsten Urlaub dort verbringen möchte.]]>
Bei den Dortmunder Hochschultagen 2012, die in diesem Jahr am 18. und 19. Januar stattfinden, beteiligen sich neben der TU Dortmund, der FH Dortmund, der International School of Management, dem IT-Center und der FOM Hochschule für Ökonomie und Management auch die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Nachdem die Hochschultage 2011 so großen Zuspruch erhalten hatten, sollen die Informationstage zu einer festen Einrichtung werden und auch in Zukunft den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten bei der Wahl des richtigen Studiengangs beratend zur Seite stehen, um Fehlentscheidungen und Studienabbrüche zu vermeiden.
Die Wintersportarena Sauerland, die sich von Meschede bis Medebach und von Olpe bis Brilon rund um den bekanntesten Berg der Region, dem Kahlen Asten, erstreckt, hat eine riesige Bandbreite an Wintersportarten im Angebot, wobei besonders das Skiliftkarussell Winterberg jedes Jahr zahlreiche Ski- und Snowboardfahrer anlockt. Neben den 23 Liftanlagen und diversen Skipisten sind hier auch etliche Langlaufloipen und Rodelbahnen vorhanden, sodass hier wirklich jeder auf seine Kosten kommt, weshalb in diesem Skigebiet auch viele Familien ihren Winter-Urlaub verbringen. Abgesehen von den tollen Pistenverhältnissen, können auch die Après-Ski-Parties in Winterberg durchaus mit denen der bekannten Wintersportorte in den Alpen mithalten.
In Dortmund werden seit November 2010 Touristen, die über Nacht bleiben, zur Kasse gebeten. Die sogenannte Beherbergungssteuer bzw. Bettensteuer, ist eine Möglichkeit für die Städte, ihren Haushalt aufzubessern. Bisher waren Geschäftsreisende von der Steuer befreit, doch dies soll sich angeblich nächstes Jahr ändern. Der Stadt würde es bestimmt helfen, da Geschäftsreisende für 60 Prozent der Übernachtungen verantwortlich sind. Wieso ist eine Bettensteuer überhaupt?