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Die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal wurde am 15. April 1994 eröffnet und dient als Gedenkstätte der jüdische Gemeinde. Die Alte Synagoge diente bis 1938 als jüdisches Versammlungshaus im Stadtteil Elberfeld.

Eine Synagoge ist ein jüdisches Gottes- sowie auch Versammlungshaus. Auf hebräisch nennt man sie „Beth knesset“. Anders als in orthodoxen Kirchen kann der hier vorhandene Raum beispielsweise als Ort der Erwachsenenbildung oder für Gemeindeveranstaltungen genutzt werden, da er nicht geweiht ist. Aus Wuppertals Alter Synagoge wurde nun eine Begegnungsstätte, die die Geschichte der Juden dokumentiert. Seht Euch dazu auch die Homepage an.

Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal©flickr/rs-foto

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Direkt auf dem ehemaligen Deutsche-Bahn-Betriebswerk Bochum-Dahlhausen kann man Eisenbahngeschichte hautnah erleben. Im Süden der Stadt Bochum finden Liebhaber alter Loks ein Paradies auf auf 46.000 m². Das somit größte private Eisenbahnmuseum Deutschlands informiert nun schon seid 1977 Besucher unter denen vor allem viele Familien sind, Denn das Eisenbahnmuseum ist ein Spaß für die ganze Familie.

Die gesamte Anlage des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Bochum-Dahlhausen steht unter Denkmalschutz. Die deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. ist vor allem stolz auf den Mittelpunkt des Museums, den 14-ständigen Lokomotivschuppen Diese beinhaltet eine 20-Meter-Drehscheibe, einen Wasserturm, Werkstätten und Lokomotivbehandlungsanlagen wie Bekohlungsanlage, Wasserkran und Sandturm. Auch eine betriebsfähige 600mm Feldbahn ist vorhanden.

Das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen

Es gibt viel  über die Geschichte der Eisenbahn zu entdecken und das macht auch den kleinen Besucher Freude, denn die Kids können im Freien herum tollen und ein echtes Stück Geschichte erkunden. Nicht nur Züge werden ausgestellt, das Museum unterhält einen Museumszug, der die Besucher auf eine historische Zugfahrt einlädt! Das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen macht Geschichte für den Besucher erlebbar und bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Eisenbahn.

Eine Reise durch die Zeit – im  Eisenbahnmuseum  Bochum-Dahlhausen

Besucher können im Eisenbahnmuseum Bochum- Dahlhausen eine Reise in eine längst vergangene Zeit vagen. Das Verwaltungsgebäude des historischen Bahnhofes Dahlhausen zeigt in ganz im post-modernen Stil die Geschichte der Dampflokomotive sowie verschiedenen Exponate aus der Zeit um 1900. Alte Fahrkartenautomaten, Fotos und Zeittafeln veranschaulichen den damaligen Lebensstil und veranschaulichen sehr gut die Entwicklung der Bahn. Auch über die Arbeitsbedingungen und die Abläufe in der Betriebsleitung wird der Besucher anhand eines originalen “Zugüberwachungsplatzes” informiert. Gerade bei schönem Wetter hat das Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen seinen ganz besonderen Charme.

Öffnungszeiten:
o 1. März bis 13. November 2011
o Di-Fr, So + Feiertage jeweils 10-17 Uhr
o Winterpause: 14. November 2011 bis 29. Februar 2012

Eintrittspreise:
o Erwachsene: 6,50 Euro
o Kinder (6-14 Jahre): 3,50 Euro
o Familie (2 Erw. + Kd.): 16,00 Euro    [...mehr]


An diesem Wochenende ist es wieder endlich soweit: Die Metropole Ruhr legt am 27. Juni ihre diesjährige ExtraSchicht ein. Die Nachtschwärmer dürfen sich von 18 Uhr bis 2 Uhr morgens an 120 Events erfreuen, die vielerorts schon einen Vorgeschmack auf die Kulturhauptstadt Europas 2010 bieten.

Als großes Sommerfest der Metropole Ruhr erwartet die ExtraSchicht erneut mehr als 160.000 Besucher, die auf ihrer Entdeckungsreise durch die Nacht der Industriekultur verschiedene Spielorte ansteuern und abwechslungsreiche Programmpunkte erleben. Dabei hat sich die ExtraSchicht als Festival für Kunst im öffentlichen Raum etabliert. Auch in diesem Jahr wird die Kulturnacht zum europäischen Treffen der führenden Straßentheater, wenn beispielsweise die deutschen Gruppen Titanick und Pan.Optikum ihre spektakulären Darbietungen am UNESCO Welterbe Zollverein in Essen präsentieren, die französische Compagnie Off mit Videoprojektionen auf riesigen Parabolspiegeln am Zukunftsstandort PHOENIX West in Dortmund beeindruckt oder die Gruppe „Plasticiens Volants“ ihre schwebenden Skulpturen an der Hattinger Henrichshütte in den Nachthimmel schickt.    [...mehr]


Kleine und große Freunde von Modelleisenbahnen haben seit letztem Jahr in Deutschland eine weitere Anlage der Superlative auf ihrer Liste der Pflichtbesuche: die Modellbahnwelt in Oberhausen.

Das Besondere an der neuen Anlage: Die Besucher finden sich im Ruhrgebiet um 1970 wieder, inklusive Zechen, Hafenamt Dortmund, Gleisanlagen in Bochum oder die Herz-Jesu-Kirche in Oberhausen.

Modelleisenbahn, ©flickr by Lee Carson

Alles wurde mit Hilfe von Original-Plänen der Gleisanlagen und Fotografien möglichst detailliert und authentisch nachgebaut. Selbst die vielen menschlichen Figuren, die auf der 420 m² großen Anlage überall zu finden sind und sich sogar teilweise bewegen, entsprechen    [...mehr]


Das Hoesch Museum in Dortmund: Nichts eint das Ruhrgebiet so wie die gemeinsame Geschichte der Stahlindustrie. Nicht zuletzt das bedeutende Stahl- und Montanunternehmen Hoesch AG spielte dabei eine wichtige Rolle. Das Hoesch-Museum hält die Erinnerung an diese Zeit hoch.

Hoesch Museum © wikipedia

Für mehr als 160 Jahre prägte die Stahlindustrie das Ruhrgebiet, ja war sogar Grund für sein Entstehen. Im Schatten der Hochöfen wuchsen Städte wie Dortmund, Bochum oder Essen, es entstand eine eigene Kultur und Tradition. Ein wichtiger Teil der ganzen Industrie war die Hoesch AG mit ihren assoziierten Unternehmen.

Die Hoesch AG prägte Dortmund und das Ruhrgebiet

1871 gegründet, etablierte sich die Hoesch AG schnell als eines der bedeutendsten Schwerindustrie-Unternehmen und fast hundert Jahre später, im Jahre 1965, waren hier fast 50.000 Menschen beschäftigt.

Bereits Ende der 80er Jahre wurde im ehemaligen Portierhaus ein Hoesch-Archiv und Hoesch Museum eingerichtet, bei dem ein Überblick über die Geschichte des Unternehmens, der Technik und der Sozialgeschichte der Stahlarbeit gegeben wurde. Auch der Einfluss der Stahl-Wirtschaft auf die Entwicklung der Stadt Dortmund spielte eine wichtige Rolle im Hoesch-Museum.    [...mehr]


Ende März ist es endlich soweit: die Ruhrtal-Bahn startet ihre neue Tour durch das Ruhrgebiet.

Der VT98 Schienenbus braucht noch einen neuen Anstrich!© khv24 / PIXELIOEin Zungenbrecher bringt es auf den Punkt: „Zwischen zwei zeitlos zauberhaften Zechen zuckelt zukünftig ein ziemlich zinnoberroter Zug!“ So wird kann man die Industriekultur im wahrsten Sinne des Wortes „erfahrbar“.

Ab dem 28. März verbindet der neue „Zechenexpress“ der Ruhrtal-Bahn das 1996 stillgelegte Dortmunder Steinkohle-Bergwerk Zollern mit der Kleinzeche Nachtigall in Witten, die nur bis 1892 in Betrieb war. Die Zechentour mit dem historischen Schienenbus der Reihe VT98 aus den 50er Jahren wird nun bis Oktober jeden vierten Samstag im Monat stattfinden.    [...mehr]


Das Folkwang Museum Essen genießt weltweites Renommee. Seine Sammlung beherbergt bedeutende Werke der deutschen Romantik, des Spätklassizismus, des Impressionismus und weiterer Epochen. Kunstfreunde-, Kenner-, und Studenten kommen an dieser herausragenden Kollektion nicht vorbei.

Paula Modersohn-Becker, Die Malerin mit Kamelienzweig (Selbstporträt) © flickr/alohrenz

Ein Visionär

Der Bankierssohn Karl Ernst Osthaus (1874-1921) war ein echter Visionär. Sein Erbe investierte der damalige Student der Kunstgeschichte, Literatur und Philosophie in ein zukunftsweisendes Projekt: Er gründete 1899 in Hagen ein Museum, um das gesellschaftliche Leben durch die Kunst mitzugestalten. Erst nach seinem Tod erwarb die Stadt Essen die Sammlung.

Den Namen für diese Idee und deren Umsetzung entlieh sich Osthaus aus dem altnordischen Versepos Edda, wo der Palast der Göttin Freya Folkvangar, also Volkshalle bedeutet. In unseren Ohren klingt das Wort heute ziemlich anrüchig, aber Osthaus hatte ganz und gar keine völkisch-kranken Absichten. Er wollte die Kunst des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts zeigen und scharte schon bald alles um sich, was zur kreativen Avantgarde dieser Zeit zählte. Kein geringerer als Henry van de Velde gestaltete das Museum.

Karl Ernst Osthaus starb 1921 an den Folgen einer Verletzung, die er sich um 1. Weltkrieg zugezogen hatte. So musste er nicht mehr miterleben, wie die Nazis die Bestände der Sammlung als “entartete Kunst” diffamierten und einem Ausverkauf anheim gaben.

Die Sammlung

Das Museum Folkwang ist weltberühmt für seine Sammlungen zur Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne sowie der Kunst nach 1945 und der Fotografie. Die Wegbereiter der Moderne sind durch Cézanne, Gauguin und van Gogh vertreten, die deutsche Romantik mit C. D. Friedrich und Carus. Desweiteren sind u.a. Manet und Renoir mit impressionistischen Meisterwerken präsent.

Dazu zahlreiche Werke des deutschen Expressionisten und des Blauen Reiters. Aus den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts sind vor allem die großformatige amerikanische Farbfeldmalerei (Newman, Rothko, Reinhard, Stella) und das deutsche Informel (Nay, Schumacher, Thieler) zu nennen.

Der Neubau

Schon ein Spektakel, bevor er steht: Der Museums-Neubau des Star-Architekten David Chipperfield, der stark von der Baukunst Le Corbusiers beeinflusst ist. Die Pläne des Architekten Chipperfield sind geprägt von der Klarheit der Klassischen Moderne. Sie sehen eine Aufteilung des Museums in unterschiedlich hohe kubische Baukörper vor, die durch Innenhöfe miteinander verbunden sind.

Der 1960 errichtete Trakt bleibt erhalten, während der 1983 eingeweihte Erweiterungsbau abgerissen wird, in dem auch das Ruhrland-Museum untergebracht war, das ein neues Domizil in der Zeche Zollverein gefunden hat. Insgesamt wird das Museum dann über eine Ausstellungsfläche von rund 4500 Quadratmetern für die Dauerausstellung und Sonderausstellungen verfügen.

  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen
  • Eintrittspreise: 5 €/3,50€, Familienkarten 5,50€ - 10,10€
  • weitere Infos hier



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Die neue Ausstellung im Gasometer „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ lässt einen riesigen Mond im Inneren des Gasometers aufgehen. Er wird hoch oben über der Ausstellung schweben und so den oberen Teil des Gasometers ausfüllen.

Das Gasometer Oberhausen stellt die Wunder des Sonnensystems aus © sommer78 / PixelioVom 2. April 2009 - 10. Januar 2010 kann der Mond im Gasometer Oberhausen bestaunt werden, denn so lange findet die Ausstellung dort statt. Noch wird an seiner Beleuchtung gearbeitet”, sagt Thomas Machoczek, der für die Pressearbeit der Ausstellung „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems” verantwortlich ist. „So etwas gab es zuvor nicht.”

Passend zum Jahr der Astronomie wird der gigantische Mond den Blick auf das Sonnensystem lenken. Die Idee stammt wieder einmal von Wolfgang Volz, der zum sechsten Mal Leiter einer Ausstellung im Gasometer ist

Die „Entstehung“ des Mondes war anscheinend ziemlich schwierig, da die Daten verschiedener Raumfahrtmissionen zum Mond auf die Oberfläche dieses Mondes zu übertragen, das im Durchmesser misst.    [...mehr]


Meterhohe Skulpturen aus Sand, kunstvoll modelliert. 2007 strömten 60.000 Besucher zum Kemnader See, um das Sandfestival Ruhr zu bestaunen. Im vergangenen Sommer waren es nur noch die Hälfte.

Skulpturen aus Sand - Personen umarmen sichOffene Münder bei groß und klein bewirkte es, das Sandfestival Ruhr: Am Kemnader See, in der Nähe von Bochum, fand es statt und lockte beim ersten Mal 2007 etwa 60.000 Besucher an, eine der Sehenswürdigkeiten dieses Sommers. Riesige Skulpturen konnte man bestaunen, 2008 wurde sogar der erste in Europa veranstaltete United Sand Festival (USF) World Solo Championship durchgeführt. Die internationalen Künstler mussten sich vor einer Jury beweisen und hofften, als Weltmeister nach Hause zu fahren.

Doch auch diese Weltmeisterschaft lockte nicht genügend Besucher: nur etwa 30.000 waren gekommen, um die Skulpturen zu bestaunen.  ”So langsam flacht das Interesse einfach ab. Deshalb verschieben wir das Festival aufs nächste oder übernächste Jahr”,so äußerte sich Wilfried Perner, Geschäftsführer vom Freizeitzentrum Kemnade GmbH gegenüber den Ruhr Nachrichten.    [...mehr]


Für die BVB-Fans erfüllt sich ein Traum: Ein Museum über ihren Verein, seine Geschichte und seinen Werdegang. Aber das Borusseum ist nicht nur einfach ein Museum, es ist multimedial und lädt zum Mitmachen und Entdecken ein.
Sicht von der Haupttribüne des Signal Iduna Park kurz vor dem Anpfiff

Das Borusseum öffnete seine Pforten pünktlich zum 99. Geburtstag des BVB und begeistert damit klein und groß. Direkt in der Nordost-Ecke des Signal Iduna Park, angeschlossen an den Fanshop August-Lenz-Haus, befindet sich das in sechs Ausstellungsinseln aufgeteilte Museum. Die Inseln tragen die Namen “Borsigplatz”, “Weisse Wiese”, “Rote Erde”, “Westfalenstadion”, “Schatzkammer” und “Gelbe Wand”. An der “Gelben Wand” können sich echte Borussen an 13 beleuchteten Fanstationen über die Fankultur von Borussia Dortmund informieren.    [...mehr]


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